Am 3. März 2009 flogen wir, 4 Schülerinnen der 4AK, gemeinsam mit Frau Prof. Fischer und Frau Prof. Schiechl-Pöhacker
im Zuge des „Comenius-Projekts“ * nach Fafe (Portugal), einer kleinen Stadt, 50 km entfernt von Porto.
Nach unserer Ankunft am Flughafen in Porto fuhren wir gemeinsam mit den italienischen, schwedischen und
portugiesischen SchülerInnen und LehrerInnen zur Schule in Fafe, wo wir mit einem leckeren Buffet sehr herzlich
empfangen wurden.

Die Tatsache, dass jede von uns bei portugiesischen Schülerinnen wohnen konnte, war eine große Bereicherung, zumal
alle Gastfamilien sehr herzlich, zuvorkommend und fürsorglich waren. Einerseits konnten wir so unsere kommunikativen
Fähigkeiten in jedem Fall verbessern, andererseits lernten wir die Gewohnheiten der Portugiesen besser kennen.
Während der Woche in Fafe erfuhren wir in den Präsentationen und Filmen der anderen Teilnehmer von deren Ausbildung
und Jobchancen. So verbrachten die Vormittage in der Schule, an den Nachmittagen erkundeten wir gemeinsam mit den
anderen Schülern und Lehrern die Städte Fafe und Guimarães, wo wir jeweils auch von Gemeindevertretern empfangen
wurden und Führungen bekamen.
Am Abend kehrten wir dann zum Dinner in die Schule zurück, wurden vom Bürgermeister persönlich zum Essen eingeladen
oder speisten mit allen Lehrern, Gasteltern und -schülern. Um uns zu beeindrucken und möglichst alles zu bieten gab es
eine Aufführung traditioneller Tänze und beinahe jeden Tag Geschenke.
Am Samstag, in Porto, waren zuerst Sightseeing und dann Shopping angesagt. Beim Besuch am Strand steckten wir
unsere Zehen in den weißen Sand und den Atlantik.
Beim Farewell-Dinner konnten wir uns von unseren Gastfamilien verabschieden.
Endgültig „Goodbye“ hieß es Sonntagmorgen, als wir gemeinsam mit den schwedischen Mädchen in Richtung Flughafen
aufbrachen.

Zurückblickend war diese Reise für uns eine große Bereicherung. Wir knüpften jede Menge Kontakte, lernten die Kultur und
Gewohnheiten anderer Länder besser kennen, wobei uns vor allem die Gastfreundlichkeit der Portugiesen und der
Enthusiasmus der Italiener in Erinnerung bleiben werden.
Mit einigen SchülernInnen, die wir in Fafe kennenlernten, haben wir noch Kontakt und wer weiß, vielleicht verschlägt es uns
ja bald wieder dorthin?

Maria Walkner, 4AK

* „Comenius“ ist ein von der EU gefördertes Projekt, welches für uns SchülerInnen als Ziel hat, Kontakte in verschiedenen
europäischen Ländern zu knüpfen, andere Sprachen und Kulturen besser kennen zu lernen, die Englischkenntnisse zu
verbessern und Netzwerke zu schließen. Außer unserer Schule sind jeweils eine Schule aus Italien, Portugal und
Schweden involviert.

 

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