Auch heuer entwickelten die Schüler/-innen der HAK Hallein unter dem Motto des Jugend-Innovativ-Wettbewerbs „Ideen in Sicht!“ spannende Konzepte für die Zukunft. Dass diese ein großes Marktpotenzial haben, zeigt einmal mehr, dass gleich zwei Teams der HAK Hallein sich unter den 438 Projekteinreichungen durchsetzen konnten und nun im Halbfinale stehen. „Jugend Innovativ ist der größte Ideenwettbewerb an Österreichs Schulen. Der Wettbewerb ermöglicht es jungen Menschen, in unterschiedlichen Kategorien ihre eigenen Ideen zu verwirklichen und der Öffentlichkeit zu präsentieren“, so Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsminister Heinz Faßmann.

 

Die Bandbreite der Konzepte ist groß.

 

Den regionalen Handel mit der Begeisterung für das „perfekte“ Fotos zu verbinden, ist die Grundidee von Christina Dullnig, Katharina Stegmayer, Dajana Todorovic und Melanie Gsenger, der Projektgruppe von „Perfect.Picture“. „Wir sind selbst ständig am Handy aktiv und teilen tolle Erlebnisse mit Bildern auf unserem Instagram-Account mit unseren Freunden. Diesen Hype um die Social Media-Plattformen wie Instagram, Snapchat, etc. wollten wir auch für den Handel nutzen. Deshalb bieten wir an prominenten Plätzen in ganz Salzburg spezielle Fotostationen an, wo potentielle Kunden die Möglichkeit haben, Fotos mit Produkten von lokalen Händlern zu machen. Egal ob ein Foto mit Trachtenhut vor der imposanten Bergkulisse, Schmuck und edle Accessoires vor dem Salzburger Festspielhaus oder Beachmode entlang der Seepromenade, wir bieten verschiedene Themen an“, beschreibt Christina die grundlegende Idee. „Unsere Fotostationen sind flexibel und werden ähnlich dem Guerilla Marketing-Konzept unerwartet und spontan aufgebaut, weshalb sie große Aufmerksamkeit erregen. Erste Marktforschungen sowie ein Praxistest in der Stadt Salzburg zeigten bereits, wie toll dieses Angebot angenommen wird und dass das Kundeninteresse für die regionalen Kooperationspartner deutlich steigt“, erläutert das Team von Perfect Picture sein Erfolgsmodell. Dass diese Geschäftsidee Potential hat, zeigen auch der Sieg beim WKS Wettbewerb #ichkauflokal sowie die Einladung zum Start-up-Demo Day in Salzburg, wo viele wertvolle Kontakte hinsichtlich Kooperationen und Investments geschaffen wurden.

 

 

 

 

 

 

 

„Regionale Schatzkisterl“

 

Ein ganz anderes Konzept zur Stärkung des regionalen Handels haben Lea Nemetz und Martina Hörandtner entwickelt. Ihre Idee baut auf einem Shop-in-Shop-System auf, bei dem regionale (Klein)Unternehmen, Unternehmensgründer, Hobbykünstler, u.a. eine kleine Geschäftsfläche mieten können. „Unter dem Motto „Regional.is.ned.egal“ wollen wir Gründern eine gemeinsame Plattform bieten, auf der sie ihre Produkte anbieten können. Unsere Geschäftsidee soll dabei als regionales Schatzkisterl verstanden werden, aus dem Kunden Unikate mit regionalem Bezug erwerben können, die man so nicht im Handel kaufen kann“, erläutern die beiden Jungunternehmerinnen. „Die Bewusstseinsschaffung für die Bedeutung des regionalen Handels und die Umlegung auf moderne Handelskonzepte in die heutige Zeit stellen die wichtigsten Kriterien für dieses interdisziplinäre Projekt dar“, erklärt Projektbetreuerin  Elke Austerhuber.