Zur Ausbildung von jungen Leuten gehört heute – im Vergleich zu vor einigen Jahren – selbstverständlich die Ausrichtung
auf eine größere Gemeinschaft. Österreich mit seiner zentralen Position im Herzen Europas nimmt dabei eine zentrale Rolle
ein und es ist wichtig, sich bereits frühzeitig mit dem vereinten Europas auseinanderzusetzen.

An diesem europäischen Gedanken wird seit Jahren an der BHAK Hallein intensiv gearbeitet und so konnten in den
vergangen drei Jahren knapp 50 Schüler/-innen an Comenius-Projekten mit Partnerschulen aus den verschiedensten
Teilen Europas teilnehmen. Diese Projekte, finanziert durch die Europäische Union, stellen einen wichtigen Teil einer
modernen, zukunftsweisenden Ausbildung dar.

Mit Beginn des Jahres 2014 wurde von der Europäischen Union das neue Mobilitätsprogramm Erasmus+ eingeführt. Da
bereits in der Vergangenheit die BHAK Hallein wesentliche Impulse in der Zusammenarbeit im Europäischen Schulwesen
geleistet hat, wurde Frau MMag. Elke Austerhuber seitens der österreichischen Nationalagentur eingeladen, an einem
Vorbereitungstreffen am Klara Södra-Gymnasium in Stockholm/Schweden teilzunehmen.

Dabei wurde die Projektidee für die zweijährige Schulpartnerschaft „European Entrepreneur – the way to be a
responsible leader“ mit Partnerschulen aus Stockholm (SWE), Bergamo (ITA), Kaunus (LIT) und Girona (ESP)
finalisiert und die entsprechenden Unterlagen für die Antragsstellung im April 2014 wurden erstellt. Alle involvierten
Partnerschulen zeichnen sich durch ihre langjährige und erfolgreiche (nationale und internationale) Tätigkeit im Bereich der
Junior Companys aus, bei der die Schüler/-innen ein eigenständiges Unternehmen für die Dauer von ein bis zwei
Schuljahren gründen. Dieses Vorwissen der Institutionen soll aktiv in der Partnerschaft genutzt werden, um die
Jugendlichen optimal für die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Ein weiterer Fokus der Partnerschaft wird auf die Themen CSR (Corporate Social Responsibility) und Leadership gelegt.
Die verknüpfende Thematik von Wirtschaft/Entrepreneurship und dem sozialen/ökologischen Gedanken/CSR ist laut
Wirtschaftsforschern das Thema der Zukunft. Umso wichtiger ist es, dass die Jugendlichen darauf vorbereitet sind und
dieses Wissen auch zukünftig nutzen (können).Sowohl durch die enge Zusammenarbeit als auch die Entwicklung von
Projektergebnissen und pädagogischen Materialien kann somit ein nachhaltiger Mehrwert für die beteiligten Schüler/-innen
und Schulen generiert werden.

Wir bedanken uns bei der österreichischen Nationalagentur für die finanzielle Unterstützung dieses vorbereitenden
Treffens in Schweden und hoffen, dass dieses spannende Projekt seitens der Europäischen Union für eine finanzielle
Unterstützung für den Zeitraum 2014 – 2016 ausgewählt werden wird.

 

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