Im Unterricht hatten die Schüler/innen der dritten Jahrgänge schon so einiges vom Barockzeitalter und der Kunst des 17./18. Jahrhunderts gehört. Um nachvollziehen zu können, wie sehr diese Epoche das Bild Salzburgs geprägt hat, unternahmen die 3AKN und die 3BKN gemeinsam mit Frau Prof. Kriechhammer und Frau Prof. Müller am 24. Oktober einen Ausflug ins Domquartier.

Dort nahmen sie an einer Führung durch die Residenzgalerie teil, in der Meisterwerke der europäischen Malerei ausgestellt werden. Über die Dombogenterrasse, von der man einen großartigen Blick über die Salzburger Innenstadt genießt, ging es weiter auf die Domorgelempore. Im Dom selbst kann man nicht nur die sorgfältig restaurierten Fresken bestaunen, sondern auch die Orgel, auf der Mozart in seiner Salzburger Zeit gespielt hat. Im Dommuseum sieht man das Rupertuskreuz, das weit über 1000 Jahre alt ist und dessen Herkunft noch immer Rätsel aufgibt. Die Sammlung in der sogenannten Wunderkammer hingegen ist eine kuriose Mischung aus Gebrauchsgegenständen, präparierten Tieren, Muscheln und vielem mehr. Sogar ein Narwalzahn befindet sich darunter – unsere Vorfahren hielten ihn für das Horn eines Einhorns! Durch die Lange Galerie und das Museum St. Peter führte der Rundgang schließlich in die Prunkräume. Diese dienten den Fürsterzbischöfen als Amts- und Wohnsitz bzw. als Repräsentationsort.

In etwas mehr als zwei Stunden gewannen die Schüler/innen interessante Einblicke in eine Epoche, die den Touristenmagnet Salzburg maßgeblich geprägt hat.